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Freiwillige Feuerwehr Höhenrain e.V. |
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Wie starb "Hans"? Da die
Feuerwehren zumeist sehr unmittelbar mit dem Schrecken
und Leiden eines Vekehrsunfalles konfrontiert werden,
möchten wir an dieser Stelle über die gesamte Dramatik
und auch die Grausamkeit eines Unfalles berichten.
Besonders ansprechen wollen wir unsere jugendlichen
Mitbürger im Alter zwischen 15 und 24 Jahren. Sekunde Null Hans fährt 90 km/h. Sein
Auto wiegt 1.200 kg. Bei diesem Tempo stecken im Auto
38.226 kg Translationsenergie (nach vorne in
Fahrtrichtung strebende Wucht). Das entspricht der Wucht
einer aus 2.000 Meter Höhe abgeworfenen 250 kg Bombe,
die mit einer Kraft (Gewicht) von 100 bis 300 Megapond (1
Megapond=1.000 kg) Sekunde 0,1 Das Zehntel einer Sekunde
ist vorbei. Stoßstange und Kühlergrill sind
eingedrückt, die Motorhaube beginnt sich zu kräuseln.
Der Wagen hat etwa 5 km/h an Fahrt verloren. Hans fühlt
sich deutlich nach vorne gedrängt. Neben seinem Gewicht,
das mit 70 kg im Polster sitzt, hat er nun auch ein
Gewicht nach vorne von 170 kg. Hans macht die Beine
steif, um dieser Neuigkeit im wörtlichen Sinn
entgegenzutreten. Und er drückt gegen das Lenkrad, damit
es ihn nicht aus dem Sitz hebt. Mit den Beinen stemmt er
rund 156 kg ab, mit den Armen stemmt er auch so 30 bis 35
kg. Er hätte nie geglaubt, dass er so stark ist, aber es
gelang ihm, noch sitzen zu bleiben. Sekunde 0,2 Die etwas härteren Teile
des Fahrzeuges, Radaufhängung und Kühler, sind soeben
am Baum angekommen; die Verbindungen mit dem Wagen
reißen ab, denn der übrige Wagen fährt noch sehr
schnell, insbesondere hinten mit dem Kofferraum. Sekunde 0,3 Hans hat jetzt ein etwas
leichteres Schicksal: Er ist mit Fliegen beschäftigt, er
ist noch unterwegs zu den Hindernissen. Seine gebrochenen
Knie kleben am Armaturenbrett, mit den Händen hält er
fest das Lenkrad, Sekunde 0,4 Hans ist noch immer unterwegs, sein Becken stößt gegen den Lenkradkranz. Hans ist in diesem Moment nur etwa 100 kg schwer. Die Lenksäule biegt sich unmerklich nach oben. Da kommt der furchtbare Moment, indem der schwerste und stabilste Teil des Wagens, der Motor, an den Baum kracht. Sekunde 0,5 ist soeben vorbei. Motor
und Hans stehen still. Nur der Kofferraum fährt noch mit
50 oder 60 km/h. Quelle: BI Hubert
Springer, FF
Rohrbach/Oberösterreich Der Urheber dieses Berichtes
konnte leider nicht eruiert werden.
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